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Kapitel 6 - Die Stimme der Wahrheit 🌟

  Kapitel 6 – Die Stimme der Wahrheit

  Keine zehn Minuten sp?ter stand Kawin vor ihm.

  Phirun wollte etwas sagen, doch pl?tzlich wurde ihm schwindelig. Die Welt um ihn herum begann sich zu drehen, und bevor er reagieren konnte, verlor er den Halt und sackte zusammen.

  Doch Kawin war schnell.

  Er fing ihn gerade noch auf, bevor er auf den Boden fallen konnte.

  ?Phirun…“

  Kawin hielt ihn fest in seinen Armen.

  ?Alles wird gut“, sagte er leise. ?Ich wei?, das ist alles etwas viel auf einmal. Doch ich bin hier… und ich bleibe hier.“

  In diesem Moment kamen Somchai, Niran und Anan aus dem Geb?ude gerannt.

  Als sie Phirun in Kawins Armen sahen, rannten sie sofort zu ihnen.

  ?Phirun!“ rief Somchai erschrocken. ?Was ist los? Geht es dir gut?“

  Phirun ?ffnete langsam die Augen und setzte sich auf.

  ?Ja… mir geht es gut“, sagte er und versuchte zu l?cheln. ?Ich hatte nur einen kleinen Schw?cheanfall.“

  Die drei sahen sich besorgt an.

  ?Geht es dir wirklich gut?“ fragte Niran.

  ?Ja“, antwortete Phirun.

  Dann wanderten ihre Blicke zu Kawin.

  ?Hallo“, sagte Kawin ruhig.

  Kaum hatte er das gesagt, sagte Somchai:

  ?Du musst Kawin sein.“

  Kawin sah ihn überrascht an.

  ?Phirun hat uns alles erz?hlt“, fügte Somchai hinzu.

  Dann halfen sie Phirun auf und setzten ihn auf eine Bank.

  Die drei stellten sich vor.

  ?Ich bin Somchai.“

  ?Niran.“

  ?Und ich bin Anan.“

  Somchai grinste leicht.

  ?Aber du kannst uns einfach beim Vornamen nennen.“

  Dann fügte er hinzu:

  ?Phiruns Freunde sind auch unsere Freunde.“

  Kawin nickte leicht.

  Dann sagte er ruhig:

  ?Ich werde Phirun zu mir nach Hause bringen.“

  Niran sah sofort zu ihm.

  ?Wir kommen mit.“

  Doch Phirun schüttelte den Kopf.

  ?Nein.“

  Die drei sahen ihn verwundert an.

  ?Ihr geht zurück in den Unterricht“, sagte Phirun. ?Sonst bekommt ihr ?rger mit dem Professor.“

  Dann l?chelte er leicht.

  ?Ihr k?nnt gern nach dem Unterricht vorbeikommen. Ich schicke euch die Adresse.“

  Er sah zu Kawin.

  ?Wenn das für dich in Ordnung ist.“

  Kawin nickte.

  ?Da ihr ohnehin schon eingeweiht seid, ist es vielleicht sogar besser, wenn ihr sp?ter kommt.“

  Also trennten sie sich.

  Somchai, Niran und Anan gingen zurück ins Geb?ude und erkl?rten dem Professor, dass es Phirun nicht gut ging und er nach Hause gegangen sei.

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  Als Phirun und Kawin bei Kawins Haus ankamen, setzte Kawin ihn vorsichtig auf das Sofa.

  ?Ich hole dir etwas zu trinken“, sagte er. ?Du solltest dich etwas ausruhen.“

  Doch Phirun schüttelte sofort den Kopf.

  ?Nein.“

  Kawin blieb stehen.

  ?Ich will mich nicht ausruhen.“

  Phiruns Blick wurde ernst.

  ?Ich will jetzt wissen, wer zu dieser Stimme geh?rt.“

  Die Worte hingen kurz in der Luft.

  ?Und ich will wissen, was das alles zu bedeuten hat.“

  Kawin sah ihn einen Moment lang an.

  ?Bist du dir sicher?“

  Phirun nickte.

  ?Ja.“

  Kawin seufzte leise.

  ?Dann wird es Zeit.“

  Er setzte sich ihm gegenüber.

  ?Die Stimme geh?rt zu jemandem, den du bald kennenlernen wirst.“

  In diesem Moment ?ffnete sich die Tür hinter ihnen.

  Ein Mann trat ein.

  Er war gro?, mit dunklem Haar und ruhigen, eindrucksvollen Augen. Seine Ausstrahlung war stark – fast k?niglich.

  Er l?chelte leicht.

  ?Es ist lange her, Phirun.“

  Phirun sah ihn verwirrt an.

  ?Wer sind Sie?“

  Der Mann trat n?her.

  ?Mein Name ist Arin.“

  Er sah Phirun ruhig an.

  ?Und ich bin derjenige, der seit deiner Geburt über dich wacht.“

  Phirun erstarrte.

  Arin setzte sich ruhig auf einen Stuhl.

  ?Die Stimme, die du geh?rt hast… war meine.“

  Phirun schwieg.

  Arin begann zu erz?hlen.

  Er erz?hlte von den Hütern.

  Von den Rissen zwischen den Welten.

  Von Wesen, die versuchen, in diese Welt zu gelangen.

  Und davon, dass Phirun der Schlüssel zu all dem war.

  Phirun h?rte still zu.

  Er sagte kein Wort.

  Doch man sah, wie sich alles langsam in seinem Kopf zusammensetzte.

  Gerade als Arin geendet hatte—

  Klingel.

  Alle sahen zur Tür.

  Kawin stand auf und ?ffnete.

  Davor standen Somchai, Niran und Anan.

  ?Kommt rein“, sagte Kawin.

  Als sie den Raum betraten und Arin sahen, blieb Somchai pl?tzlich stehen.

  Seine Augen wurden gro?.

  Er starrte Arin an.

  Dann flüsterte er zu den anderen:

  ?Oh mein Gott… wer ist das?“

  Er konnte den Blick kaum von ihm l?sen.

  ?Was für ein Mann…“

  Niran stupste ihn leicht an.

  ?Benimm dich.“

  Doch Arin hatte es natürlich bemerkt.

  Er l?chelte leicht.

  ?Du darfst ruhig schauen.“

  Somchai wurde sofort rot.

  ?Ich… ?h…“

  Arin stand auf.

  ?Wir haben viel zu besprechen.“

  Dann sah er alle ernst an.

  ?Denn das, was heute begonnen hat…“

  Sein Blick wanderte kurz zu Phirun.

  ?…wird unsere Welt ver?ndern.“

  Fortsetzung folgt…

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